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Dem Land, in dem der Nil entspringt, gelang es als einziger Staat Afrikas, seine Unabhängigkeit im Zeitalter des Kolonialismus zu bewahren. Grosse Hoffnung richtete sich auf das Land in der Phase der Entkolonialisierung, mit Schrecken verfolgte die Welt die Hungersnöte und den Bürgerkrieg.
In 70 Tagen Hilfseinsatz konnte ich mir ein persönliches Bild über das bekannte Land in den Bergen Afrikas verschaffen. Von Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, bereisten mein Team und ich das Omo-Gebiet im Süden. Wir lebten und arbeiteten im Volk der Hamer und im Stamm der Kara. Vom Süden aus ging es über Addis Abeba nach Dire Dawa. Die laut Reiseführer zweitgrösste Stadt Äthiopiens liegt im Osten unweit der Grenze Somalias.
Die Serie „Unterwegs in Äthiopien“ gibt Einblicke in die Schönheit dieser Region. Bewusst zeige ich in den folgenden Arbeiten persönliche Landeseindrücke, nicht die Arbeit, welche wir als Team dort verrichteten. Angedacht ist die Serie mit 20 flliegenden Blättern.
Addis Abeba, Collage, Aerosol und Photoshop, 22,0 x 30,0
Dus, Collage und Photoshop, 23,5 x 30,0
Am Omo River, Collage und Photoshop, 24,0 x 30,0
Gulo, Collage, Bleistift und Photoshop, 24,0 x 30,0
Shapoo, Collage, Illustrator und Photoshop, 24,0 x 33,0
Bitta, Collage, Bleistift und Photoshop, 21,0 x 30,0
Dire Dawa, Collage, Aerosol und Photoshop, 24,0 x 33,0
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